100 Geräte registriert und verfügbar

ASB Kreisverband Lüneburg mit 100 gemeldeten AED Geräten in der Notfall-App „Lüneburg schockt“, die erste Notfall-App mit integrierter Standort- und Defibrillatoren-Ortung.

Lüneburg, 28.06. 2015 – Seit Jahren wird bundesweit über das Kataster von sogenannten AEDs (Automatisierter Externer Defibrillator) diskutiert, also eine Auflistung aller öffentlich zugänglichen Defibrillatoren. Lüneburg ist hier mit gutem Beispiel vorangenommen und betreibt die App „Lüneburg schockt" seit September 2015 mit steigendem Erfolg.

Viel Zeit investiert

Alle zur Verfügung gestellten Daten wurden zusammengetragen und daraus die Applikation „LÜNEBURG SCHOCKT" entwickelt. Mit der Anwendung soll sich in der Bevölkerung die Hilfsbereitschaft erhöhen, im Herznotfall zu helfen. Nun wurde der 100. Defi von der Lüneburger Firma CLAGE gemeldet und in der App veröffentlicht.

Eine Menge Zuspruch bekommen

„In den letzten 2 Jahren hatten wir viele Gespräche und Kontakte mit Firmen, Behörden, Institutionen und Privatpersonen. Die meisten mussten nicht überzeugt werden, Ihr Gerät in dem Kataster der App zu veröffentlichen" berichtet Joschka Schiller vom ASB, der für das Projekt verantwortlich ist. „Längst sind auch noch nicht alle Geräte erfasst oder aufgenommen. Bis wir ein Gerät veröffentlichen braucht es ein wenig Zeit. Es reicht nicht, den Standort zu wissen. Wir müssen Kontakt zu dem Besitzer aufnehmen. Deren Einverständnis vorausgesetzt erheben wir weitere Daten, damit das Gerät im Notfall wirklich an dem Standort verfügbar ist, berichtet Schiller weiter. Weitere Geräte werden also folgen.

Über die App werden sofort der eigene Standort sowie der Standort des nächsten Defibrillators per GPS-Daten angezeigt, der Notruf kann über die App in Sekundenschnelle ausgelöst werden. Ergänzend erhält die App eine notfallgerechte Kurzdarstellung der lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei einem Herznotfall. Leider haben wir keine Daten, wie oft die App bei einem Herznotfall eingesetzt worden ist. „Positive Rückmeldungen zur App und die Anschaffungen von AEDs nach Rücksprache mit uns, lassen uns aber optimistisch stimmen, dass wir hier eine verantwortungsvolle Aufgabe für die Bürgerinnen und Bürger betreiben" so Schiller

Neue Funktionen in App verfügbar

Außerdem gibt es einige Erneuerungen in der App, die ebenfalls seit kurzem verfügbar sind.

-          Zum nächsten AED Gerät wird automatisch der Weg vom eigenen Standort aus angezeigt. Außerdem Die Entfernung.

-          Über die App können nun auch AED Geräte gemeldet werden. Der ASB nimmt die Meldung entgegen, überprüft die Daten und nimmt Kontakt zu den Besitzern auf.

Damit „LÜNEBURG SCHOCKT" im Notfall eine Hilfe sein kann, ist es wichtig, eine größtmögliche AED-Dichte in Stadt und Landkreis Lüneburg herzustellen. „Die Qualität der App steigt mit zunehmender Datenmenge",  appelliert der ASB Kreisgeschäftsführer Harald Kreft, „wir sind daher auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, sowie Firmen und Vereine angewiesen, indem sie uns helfen, alle AED-Standorte in Stadt und Landkreis Lüneburg zu identifizieren."

Mehr Informationen auf Lueneburg-schockt.de

Die App „LÜNEBURG SCHOCKT" kann aus dem App Store iTunes und für Android-Geräte im Google Play Store kostenlos heruntergeladen werden. Alle Infos zum Download unter: www.lueneburg-schockt.de

Einen Imagefilm und weitere Informationen zum Thema „LÜNEBURG SCHOCKT" erhalten Sie ebenfalls auf unserer Homepage www.lueneburg-schockt.de, telefonisch unter 04131 20 86 60 oder per E-Mail unter info@lueneburg-schockt.de

LÜNEBURG SCHOCKT rettet Leben – machen Sie mit!

Wiederbelebung mit AED, Nahaufnahme 4: Die erste Elektrode unter dem rechten Schlüsselbein oberhalb der Brustwarze platzieren.
Foto: ASB/M. Soltau
Wiederbelebung mit AED, Nahaufmahme 1: AED (Automatisierte Externe Defibrillatoren) gibt es an vielen Orten: z.B. in Einkaufspassagen, Kaufhäusern, Apotheken, Banken, U-Bahnhöfen, Flughäfen, Behörden und Unternehmen.
Foto: ASB/M. Soltau