Wünschewagen

Stufe um Stufe für den guten Zweck

Katrin Wolter von der Feuerwehr Hohnstorf im Kreis Lüneburg startete Anfang August beim Stairrun in Köln um Spendengelder für den Niedersächsischen Wünschewagen vom ASB zu sammeln.

„Der Feuerwehrsport ist für mich eng mit dem Thema Charity, also Gutes für andere tun, verbunden. Viele meiner Kameradinnen und Kameraden "quälen" sich in voller Montur und Ausrüstung auf diversen Läufen, um Spenden und Aufmerksamkeit für eine Organisation zu sammeln. Wir sind alle in der Feuerwehr um anderen Menschen in Not zu helfen und deshalb finde ich den Gedanken mit den Läufen Gutes zu tun richtig und habe überlegt wie kann ich anderen Gutes tun“, berichtet Katrin Wolter auf Ihrer Facebook Seite.

Beim Stairrun werden 714 Stufen, aufgeteilt auf 39 Etagen, mit insgesamt 132 Höhenmeter gelaufen. “In Kölns höchstem Bürogebäude geht es hinauf bis über die Dächer der Domstadt. Egal, ob blutiger Anfänger oder gestandener Wettkampfsportler, ob Sportler oder blutiger Anfänger“ so steht es auf der Homepage der Veranstalter (Quelle: https://www.koelner-treppenlauf.de)

Gemeinsam mit einer Kameradin startete die 35 Jährige, die sonst als Verwaltungsfachwirtin bei der Hansestadt arbeitet nach Köln. Als eines der wenigen Frauenteams gingen die beiden als Team Feuerzwerge an den Start. „Den Namen haben wir wegen unserer Körpergröße erhalten“. Beide sind knapp 160cm groß.

Es folgten 714 Stufen. „Jede Stufe war anstrengend, insbesondere, da wir in voller Einsatzbekleidung mit Atemschutzgeräten gelaufen sind“. Am Ende stoppte die Uhr bei 18:58 Minuten, was Platz 258 bedeutete. Hinteres Mittelfeld.

„Die Platzierung war in diesem Jahr aber Nebensache. Ich wollte pro Treppenstufe 1 € für den Niedersächsischen Wünschewagen als Spende erhalten, wozu ich in den sozialen Netzwerken aufgerufen habe. 60 Spender haben sich beteiligt. 2748,- € sind so zusammen gekommen, welche ich gerne übergebe“

ASB Geschäftsführer Harald Kreft ist beeindruckt von der Leistung und dem Engagement. „ Eine großartige Idee und eine beeindruckende Aktion, die Frau Wolter geleistet hat. Das Geld kommt zu 100% dem Wünschewagen für Niedersachsen zugute. Mit dem Geld können viele Herzenswünsche auf dem letzten Lebensweg von sterbenskranken Menschen erfüllt werden. Wir bedanken uns im Namen des Wünschewagens ganz herzlich für die Spende“.

Die erste Vorsitzende des Kreisverband Lüneburg, Frau Andrea Schröder-Ehlers, ist ebenfalls beeindruckt von der Ausdauer und Power der Feuerwehrfrau. Sie weiß zu berichten, dass „der Wünschewagen vom ASB Niedersachsen schon weit mehr als 100 Reisen mit sterbenskranken Menschen an einen letzten Sehnsuchtsort durchgeführt hat. Mit jeder Treppenstufe und die damit verbundene Spende hat Frau Wolter geholfen, dass viele weitere Wünsche erfüllt werden können“Aus der Schule kenne ich noch die Laufpaten, die pro gelaufenen Kilometer einen Betrag X spenden und diese Idee möchte ich für Köln aufgreifen. Ich suche STUFEN-Paten

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